Zielfisch
Regenbogenforelle angeln: Die eingeführte Forelle in Fluss und See
Von der Redaktion anglerkompass · Stand: September 2026 · 8 Min. Lesezeit
Kurz gesagt
Regenbogenforellen fängst du in Fluss, Baggersee und Forellensee, nach unserer Einschätzung besonders gut im Frühjahr und Herbst; wann du fischen darfst, regeln Land und Gewässer. Im See entscheidet die Tiefe, im Fluss stehen sie an Strömungskanten und Gumpen. Bewährt sind Spoons, Spinner, Forellenteig, Wurm und Fliege am Sbirolino. Die Art stammt aus Nordamerika.
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Beißt die Regenbogenforelle heute?
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Prognose, keine Garantie. Regelbasiertes Modell aus Luftdruckverlauf, Bewölkung, Wind, Lufttemperatur, Mondphase und Dämmerung (Modell v1). Wetterdaten: Deutscher Wetterdienst (DWD) über Bright Sky. Dein Standort wird auf etwa 10 km gerundet und nicht gespeichert.
Die Regenbogenforelle ist die Forelle, die die meisten Angler zuerst fangen – im Fluss, im Baggersee und sehr oft am Forellensee. Sie ist bei uns nicht heimisch, sondern wurde im 19. Jahrhundert aus Nordamerika eingeführt, und fast alle Bestände gehen auf Besatz zurück. Das macht sie zu einem besonderen Zielfisch: gut verfügbar, kampfstark und zugleich Gegenstand einer Naturschutzdebatte.
So erkennst du die Regenbogenforelle
Die Regenbogenforelle, wissenschaftlich Oncorhynchus mykiss, gehört wie Bachforelle und Saibling zu den Lachsfischen und trägt deren kleine Fettflosse zwischen Rücken- und Schwanzflosse. FishBase beschreibt den Körper als lang gestreckt und, vor allem bei größeren Fischen, etwas seitlich zusammengedrückt. Das namensgebende Merkmal ist ein breites rosa bis rotes Band, das sich vom Kopf bis zur Schwanzwurzel zieht – außer bei der ins Meer wandernden Form.
Die Färbung variiert laut FishBase stark mit Lebensraum, Größe und Laichzustand. Fische aus Fließgewässern und Laichfische sind dunkler und kräftiger gefärbt, Fische aus Seen heller, leuchtender und silbriger. Jungfische tragen fünf bis zehn dunkle Querflecken, sogenannte Jugendflecken. Eine silbrige Forelle aus einem Baggersee sieht deshalb anders aus als ein kräftig gefärbtes Tier aus einem Fluss.
Verwechslungsgefahr
Wichtig ist die sichere Unterscheidung von der heimischen Bachforelle, denn beide leben oft im selben Gewässer und können unterschiedliche Schonbestimmungen haben. Die Bachforelle hat nach FishBase zahlreiche Punkte mit hellen Höfen, an den Flanken meist orange, und eine rot gesäumte Fettflosse; das breite rosa Seitenband fehlt ihr. Der ebenfalls aus Nordamerika stammende Bachsaibling ist an der Marmorierung von Rücken und Rückenflosse und an weiß-schwarzen Säumen der unteren Flossen zu erkennen.
Wie groß werden Regenbogenforellen?
Der Landesfischereiverband Bayern nennt durchschnittlich 25 bis 60 cm und höchstens 75 cm. FishBase gibt 123 cm, 25,9 kg und ein Höchstalter von 11 Jahren an; diese Werte schließen aber die wandernde Steelhead-Form ein und passen nicht zu deutschen Gewässern. In Teichwirtschaften erreichen die Fische laut LfL Bayern im Sommer ihres zweiten Jahres das übliche Verkaufsgewicht von 350 g. Nach unserer Einschätzung liegen viele Regenbogenforellen, die du fängst, in dieser Größenordnung.
Herkunft: eine eingeführte Art
Die Regenbogenforelle stammt von der Pazifikküste Nordamerikas, laut FishBase vom Kuskokwim in Alaska bis zum Otay River in Kalifornien. Wann genau sie nach Deutschland kam, geben die Quellen unterschiedlich an: Die VDFF-Schrift zur guten fachlichen Praxis beim Besatz nennt 1879 beziehungsweise 1883, der Landesfischereiverband Bayern um 1880, die LfL Bayern um 1885, der DAFV „Ende des 19. Jahrhunderts“. Einig sind sich alle darin, dass die Art bei uns nicht heimisch ist.
Heute ist sie vor allem ein Fisch der Aquakultur. Laut LfL Bayern produziert Deutschland über 10.000 Tonnen Forellen im Jahr, mehr als ein Drittel davon in Bayern; Hauptart ist die Regenbogenforelle. Die Betriebe erzeugen auch Satzfische für den Besatz. Laut FishBase wird die Art in vielen Ländern gezüchtet und oft in Flüsse und Seen eingesetzt, besonders um Angler anzuziehen.
Vermehrt sie sich bei uns selbst?
Selten – und hier widersprechen sich die Quellen zum Teil. Der Landesfischereiverband Bayern schreibt, natürliche Vermehrung sei nachgewiesen, finde aber eher selten statt. Den ersten wissenschaftlichen Nachweis für drei bayerische Alpenflüsse – Leitzach, Isar und Traun – veröffentlichten Mueller et al. 2024: Eier aus Laichgruben wurden genetisch als Regenbogenforelle bestimmt. Dieselbe Arbeit schreibt allerdings auch, in Europa habe es über lange Zeit keine Wildvermehrung gegeben. Eine europaweite Übersicht von Stanković, Crivelli und Snoj zählte dagegen schon 2015 über 130 bestätigte oder mögliche selbsterhaltende Bestände in 16 Ländern, am häufigsten im Alpenvorland. Laut Kottelat und Freyhof bilden sich keine Laichbestände, wenn der Schlupf der Brut in die Hochwasserzeit fällt, bei kalten Sommern oder wenn das Wasser nicht unter 13 °C abkühlt.
Das Bundesamt für Naturschutz führt die Regenbogenforelle als etabliert und stuft sie als invasive Art auf der Managementliste ein. Eine Fachveröffentlichung zur guten fachlichen Praxis beim Besatz hält Regenbogenforellen-Besatz für die Angelfischerei vor allem dort für tolerabel, wo stark verbaute Fließgewässer oder neue Kiesseen ohne Abwanderungsmöglichkeit keine Laichplätze bieten und der Bestand ohne weiteren Besatz wieder verschwindet.
Lebensweise: Lebensraum, Nahrung, Laichzeit
Die Regenbogenforelle liebt nach dem Landesfischereiverband Bayern klare, kühle, sauerstoffreiche Fließgewässer, ist aber gegenüber höheren Temperaturen und geringerem Sauerstoffgehalt unempfindlicher als die Bachforelle. Anders als Bachforelle und Äsche verträgt sie auch niedrige pH-Werte. Besetzt wird sie laut FishBase fast überall, üblicherweise aber nicht in Gewässer mit Sommertemperaturen über 25 °C oder sehr wenig Sauerstoff. Für Zuchtanlagen nennt die LfL Bayern 8 bis 14 °C als optimales Zulaufwasser – ein Aquakultur-Richtwert, keine Freilandbiologie.
- Strömungskante: Nahrung treibt heran, ruhiges Wasser daneben
- Gumpe, Rinne: im Sommer und Winter tiefer stehend
- Einlauf, Wehrunterwasser: frisches, sauerstoffreiches Wasser
- Hinter Steinen: Standplatz wie bei der Bachforelle
Schematische Darstellung, redaktionelle Einschätzung. Mehr dazu: Standplätze Regenbogenforelle.
Regenbogenforellen fressen Insektenlarven, Bachflohkrebse, Anfluginsekten und Fische, dazu laut FishBase viele andere wasser- und landlebende Wirbellose. Fische aus Zuchtanlagen kennen außerdem Trockenfutter. Die Laichzeit liegt je nach Stamm zwischen Oktober und Mai (Landesfischereiverband Bayern), nach FishBase zwischen November und Mai. Das Weibchen schlägt eine Laichgrube und legt 700 bis 4.000 Eier je Laichakt. In der Leitzach laichen freilebende Regenbogenforellen ausschließlich im Frühjahr, in Isar und Traun im Winter und nach lokalen Berichten auch im Frühjahr.
Das Angeljahr: wann sich Regenbogenforellen lohnen
Wann du Regenbogenforellen befischen darfst, hängt von Land, Gewässer und bei Forellenseen von der Platzordnung ab. Nach unserer Einschätzung sind Frühjahr und Herbst besonders gut, wenn das Wasser kühl ist. Im Hochsommer stehen die Fische tiefer und beißen zurückhaltender, im Winter reagieren sie träger auf langsam geführte Köder.
| Zeile | Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Fangaussicht | Januar: mäßig | Februar: gut | März: gut | April: sehr gut | Mai: sehr gut | Juni: gut | Juli: gut | August: mäßig | September: gut | Oktober: sehr gut | November: gut | Dezember: mäßig |
| Laichzeit | Januar: Laichzeit | Februar: Laichzeit | März: Laichzeit | April: Laichzeit | Mai: Laichzeit | Juni: keine Laichzeit | Juli: keine Laichzeit | August: keine Laichzeit | September: keine Laichzeit | Oktober: Laichzeit | November: Laichzeit | Dezember: Laichzeit |
| Schonzeit BE | Januar: Schonzeit | Februar: Schonzeit | März: Schonzeit | April: Schonzeit | Mai: keine Schonzeit | Juni: keine Schonzeit | Juli: keine Schonzeit | August: keine Schonzeit | September: keine Schonzeit | Oktober: Schonzeit | November: Schonzeit | Dezember: Schonzeit |
Fangaussicht: ● mäßig · ●● gut · ●●● sehr gut · leer: kaum · L Laichzeit · S Schonzeit ganzer Monat · ½ teilweise
Fangaussicht: redaktionelle Einschätzung für Deutschland, ohne Schonzeiten. Laichzeit – Quellen: fishbase.se, lfvbayern.de, doi.org. Schonzeit: Landesverordnung Berlin (geprüft).
Das Modul zeigt unsere redaktionelle Einschätzung je Monat, ohne Schonzeiten. Zur Tagesaktivität der Regenbogenforelle in deutschen Gewässern haben wir keine belastbare Fachquelle gefunden. Belegt ist nur, dass Brütlinge kurz nach dem Aufschwimmen nachts flussabwärts wandern – für erwachsene Fische sagt das nichts. Aus der Praxis werden der frühe Morgen und der Abend empfohlen, an heißen Tagen besonders.
Weil die Laichzeit je nach Stamm so weit streut, kann es in Gewässern ohne Schonzeit zu vielen Jahreszeiten laichende Fische geben. Fische mit Laichfärbung auf Laichplätzen lässt du in Ruhe. Mehr zu Laichzeit, Temperatur und Gewässertypen findest du unter Regenbogenforelle-Beißzeiten.
Wo du Regenbogenforellen findest
Im Fluss stehen Regenbogenforellen ähnlich wie Bachforellen an Strömungskanten, in Gumpen, hinter Steinen und an Einläufen. Nach Anglererfahrung zeigen sie sich häufiger als Bachforellen auch in stärkerer Strömung und im offenen Wasser. Gerade verbaute Abschnitte wie Stauhaltungen sind typische Regenbogenforellen-Gewässer, weil dort oft besetzt wird; das sauerstoffreiche Wasser unterhalb von Wehren ist ein guter Platz, Fischwege sind aber tabu.
Im See entscheidet die Temperatur: Im Frühjahr und Herbst stehen die Fische nach unserer Einschätzung oft ufernah, im Sommer tiefer im kühleren Wasser. Kanten, an denen flaches in tiefes Wasser übergeht, und Zuläufe mit frischem Wasser sind gute Plätze. Zu kommerziellen Forellenseen gibt es keine Fachquelle; die Angaben dazu sind reine Praxis. Die Übersicht nach Gewässertyp und Jahreszeit steht unter Regenbogenforelle-Standplätze.
Methoden und Köder im Überblick
Regenbogenforellen fressen Nahrung, die im Freiwasser treibt, an der Oberfläche landet oder über dem Grund schwebt. Die bewährten Methoden bieten den Köder deshalb meist über dem Grund oder in Bewegung an.
Sbirolino
Der Sbirolino ist ein Wurfgewicht in Schwimmerform, das leichte Köder wie Teig, Made oder Fliege auf Distanz bringt. Am langen Vorfach, als Richtwert 1,5 bis 3 m, wirkt der Köder natürlich. Mit sinkenden Modellen und Zählen bis zum Einholen findest du die Tiefe, in der die Fische stehen.
Auftreibender Teig
Schwimmender Forellenteig an einer leichten Grundmontage schwebt um die Vorfachlänge über dem Grund. Die Methode ist vor allem an Forellenseen verbreitet. Dass sie fängt, ist Anglererfahrung, eine Fachquelle gibt es nicht.
Spoon, Spinner und Wobbler
Spoons, sehr leichte Blinker von etwa 1,5 bis 4 g, gelten an stehenden Gewässern als besonders fängig: auswerfen, sinken lassen, zählen und so langsam einholen, dass sie gerade noch taumeln. Im Fluss fischst du wie auf Bachforellen mit kleinen Spinnern quer zur Strömung und kleinen Wobblern an Kanten und Gumpen. Mehr zu Wurf und Führung steht in unserem Ratgeber zum Spinnfischen.
Pose, Wurm und Fliege
Wurm und Maden fangen an einer schlanken Pose, im Fluss treibend. Die Grundlagen erklärt unsere Anleitung zum Posenangeln. Weil die Art Insektenlarven und Anfluginsekten frisst, fangen auch Nymphen und Fliegen. Nach Anglererfahrung reagieren frisch besetzte Fische auf auffällige Farben, länger im Gewässer lebende eher auf natürliche Köder. Alle Köder mit Matrix findest du unter Regenbogenforelle-Köder, die vier Montagen mit Zeichnung unter Regenbogenforelle-Montagen.
Gerät für den Einstieg
Für die meisten Situationen reichen zwei Ruten: eine lange, weiche für Sbirolino und Pose und eine leichte Spinnrute. Alle Angaben sind Richtwerte nach unserer Einschätzung:
- Rute: für Sbirolino und langes Vorfach etwa 3 bis 4 m mit weicher Aktion; zum Spinnfischen eine leichte Rute um 2,1 bis 2,4 m.
- Rolle: eine kleine bis mittlere Stationärrolle mit feiner Bremse.
- Schnur: monofil etwa 0,18 bis 0,22 mm, beim Spinnfischen auch dünn geflochten mit Fluorocarbon-Vorfach.
- Vorfach: etwa 0,16 bis 0,20 mm, am Sbirolino 1,5 bis 3 m, an der Teigmontage 50 bis 150 cm lang.
- Haken: kleine Einzelhaken, grob Größe 8 bis 12, an der Pose bis Größe 14.
- Zubehör: Sbirolinos in mehreren Sinkstufen, Laufbleie, Schrotbleie, Wirbel und Snaps, Kescher, Hakenlöser, Maßband und ein Betäubungsgerät für Fische, die du entnimmst.
Häufige Fehler sind, immer in derselben Tiefe zu fischen, zu schnell einzuholen und bei der Grundmontage die Schnur zu straff zu spannen.
Schonend behandeln, zurücksetzen oder verwerten
Ob du eine Regenbogenforelle zurücksetzen darfst oder entnehmen musst, hängt vom Land, vom Gewässer und bei Forellenseen von der Platzordnung ab – für eingeführte Arten können andere Regeln gelten als für heimische. Kläre das vor dem Angeln.
Wo du zurücksetzt, gilt dasselbe wie bei jeder Forelle: mit nassen Händen anfassen, im Wasser abhaken, nur kurz aus dem Wasser nehmen. Ein Einzelhaken mit angedrücktem Widerhaken erleichtert das Lösen. Eine gefangene Bachforelle in der Schonzeit setzt du sofort schonend zurück – deshalb ist die sichere Unterscheidung der beiden Arten so wichtig.
Viele Angler nehmen Regenbogenforellen gezielt für die Küche mit. Dann tötest du den Fisch unmittelbar nach dem Fang nach den Vorgaben des Tierschutz- und Fischereirechts, versorgst ihn und kühlst ihn. Ein Betäubungsgerät und ein scharfes Messer gehören deshalb ins Gepäck.
Regeln: Schonzeit und Mindestmaß
Ob und wie die Regenbogenforelle geregelt ist, unterscheidet sich je nach Bundesland deutlich. Neben artbezogenen Regeln können allgemeine Gewässerschonzeiten und die Angelkarte greifen. Die geprüften Werte je Bundesland findest du unten; in Gewässern mit Bachforellen prüfe zusätzlich Schonzeit und Mindestmaß Bachforelle.
Regenbogenforelle angeln: Köder, Montagen, Zeiten und Plätze
Regenbogenforelle-Köder: Was wann fängt
Regenbogenforellen fängst du mit kleinen Spinnern, Blinkern und Spoons, mit Wobblern, Würmern, Maden und – vor allem an Forellenseen – mit schwimmendem …
Regenbogenforelle-Montagen: Die vier wichtigsten Rigs
Für Regenbogenforellen brauchst du vor allem vier Montagen: den Sbirolino mit langem Vorfach für Teig, Made oder Fliege, die Grundmontage mit auftreibendem …
Regenbogenforelle-Beißzeiten: Wann Forellen beißen
Regenbogenforellen lassen sich fast das ganze Jahr fangen. Nur vier Länder haben eine Schonzeit, meist vom Herbst bis ins Frühjahr, in Bayern …
Regenbogenforelle-Standplätze: Wo Forellen stehen
Regenbogenforellen lieben klare, kühle, sauerstoffreiche Fließgewässer, vertragen aber mehr Wärme als die Bachforelle. Sie werden fast überall besetzt, auch in Baggerseen und …
Schonzeit und Mindestmaß Regenbogenforelle
| Bundesland | Schonzeit | Mindestmaß | Heute | Quelle und Stand |
|---|---|---|---|---|
| Berlin | 1. Oktober – 30. April | 25 cm | Schonzeit | Quelle · gültig ab 21.11.2025 geprüft 29.09.2026 Fehler melden |
| Baden-Württemberg | 1. Oktober – 28. Februar | keins § 1 Abs. 1; kein Mindestmaß |
Schonzeit | Quelle · gültig ab 10.02.2026 geprüft 29.09.2026 Fehler melden |
| Bayern | 15. Dezember – 15. März | 26 cm Anlage Nr. 2.43 |
Erlaubt | Quelle · gültig ab 10.04.2025 geprüft 29.09.2026 Fehler melden |
| Niedersachsen | keine | 25 cm § 3 Abs. 1 BiFischO (dort 'Salmo gairdneri'); keine Schonzeit. |
Erlaubt | Quelle · gültig ab 22.12.2005 geprüft 29.09.2026 Fehler melden |
| Sachsen | 1. Oktober – 30. April | 25 cm Anlage Nr. 31: Schonzeit 'nur in Fließgewässern'; Mindestmaß 25 cm überall. |
Schonzeit | Quelle · gültig ab 22.04.2022 geprüft 29.09.2026 Fehler melden |
| Sachsen-Anhalt | keine | 25 cm § 4 Abs. 1 Nr. 16; keine Schonzeit. |
Erlaubt | Quelle · gültig ab 06.03.2013 geprüft 29.09.2026 Fehler melden |
Angaben ohne Gewähr. Maßgeblich ist immer der Text der verlinkten Verordnung bzw. Gewässerordnung. Vereinsregeln können strenger sein als die Landesregeln.
Häufige Fragen
Ist die Regenbogenforelle heimisch?
Nein. Sie stammt von der Pazifikküste Nordamerikas und wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts eingeführt; die Quellen nennen Jahre zwischen 1879 und etwa 1885. Das BfN führt sie als etabliert und invasiv.
Vermehrt sich die Regenbogenforelle in Deutschland?
Selten. Natürliche Vermehrung ist nachgewiesen, wissenschaftlich zuerst 2024 für Leitzach, Isar und Traun in Bayern. Die meisten Bestände gehen auf Besatz zurück.
Wie unterscheide ich Regenbogen- und Bachforelle?
Die Regenbogenforelle trägt ein breites rosa bis rotes Seitenband vom Kopf bis zur Schwanzwurzel. Die Bachforelle hat orange Punkte mit hellen Höfen und eine rot gesäumte Fettflosse.
Welcher Köder fängt Regenbogenforellen?
Am See und Forellensee haben sich Spoons und schwimmender Forellenteig bewährt, im Fluss kleine Spinner und Wobbler. Wurm, Made und Fliege fangen überall.
Wie groß werden Regenbogenforellen?
Laut Landesfischereiverband Bayern meist 25 bis 60 cm, höchstens 75 cm. Die höheren Werte bei FishBase schließen die wandernde Steelhead-Form ein.
Wann laichen Regenbogenforellen?
Je nach Stamm zwischen Oktober und Mai. In Bayern laichen freilebende Fische in der Leitzach nur im Frühjahr, in Isar und Traun im Winter.
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