Zielfisch
Wels angeln: Biologie, Beißzeiten, Köder und Gerät
Von der Redaktion anglerkompass · Stand: September 2026 · 8 Min. Lesezeit
Kurz gesagt
Welse fängst du in der warmen Jahreszeit, vor allem nachts ab etwa einer Stunde nach der Abenddämmerung. Bewährt haben sich der tote Köderfisch an der Unterwasserpose, große Tauwurmbündel und Pellets am Grund, vom Boot auch das Klopfen. Tagsüber ruhen Welse in der Uferzone zwischen Wurzeln und Pflanzen. Von November bis März fressen sie praktisch nicht.
Beißindex
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Prognose, keine Garantie. Regelbasiertes Modell aus Luftdruckverlauf, Bewölkung, Wind, Lufttemperatur, Mondphase und Dämmerung (Modell v1). Wetterdaten: Deutscher Wetterdienst (DWD) über Bright Sky. Dein Standort wird auf etwa 10 km gerundet und nicht gespeichert.
Der Wels ist der größte Süßwasserfisch Europas und ein Gegner, der Angler und Gerät an die Grenze bringt. Er jagt vor allem nachts, findet seine Beute über Geruch, Geschmack und Gehör und frisst im Winter praktisch nichts. Wer ihn gezielt befischt, plant nach Wassertemperatur und Jahreszeit.
So erkennst du den Wels
Der Wels, auch Waller genannt, hat einen langen, schuppenlosen Körper und einen großen, abgeflachten Kopf mit breitem Maul. Am Oberkiefer sitzen zwei lange, bewegliche Barteln, am Unterkiefer vier kurze. Die Rückenflosse ist winzig, eine Fettflosse fehlt. Dafür ist die Afterflosse außergewöhnlich lang: Sie hat 83 bis 95 Strahlen. Die Augen sind klein. Die zwei Paar Barteln am Unterkiefer und die lange Afterflosse unterscheiden ihn laut FishBase von allen anderen Süßwasserfischen Europas.
Verwechslungsgefahr
Ein großer Wels ist unverwechselbar. Bei kleinen Tieren solltest du an eingeschleppte Zwergwelse aus Nordamerika denken, die laut FishBase lokal auch in Deutschland vorkommen und höchstens etwa 66 cm erreichen. Sicher erkennst du den heimischen Wels an der fehlenden Fettflosse und an der Afterflosse, die fast bis zur Schwanzflosse reicht.
Wie groß wird ein Wels?
Um die Größe ranken sich Mythen. Das größte belegte Exemplar maß 2,73 m und wog 130 kg und stammt aus der Rhône. Ältere Angaben von 5 m und 306 kg beruhen nach einer Auswertung von 2016 auf Fehlbestimmungen und Messfehlern. Auch die Angabe „über 150 kg“, die sich etwa beim Nationalpark Donau-Auen findet, ist durch belegte Fänge nicht gedeckt. In Spanien fangen Angler inzwischen Welse über 75 kg, doch Tiere über 2 m sind selten. Eine belastbare Durchschnittsgröße haben wir nicht gefunden. Welse können sehr alt werden, FishBase nennt ein Höchstalter von 80 Jahren.
Lebensweise: Lebensraum, Nahrung, Laichzeit
Der Wels lebt in großen Flüssen, Seen und Küstengebieten mit geringem Salzgehalt, vor allem in nährstoffreichen, krautigen Seen und langsamen, tiefen Tieflandflüssen. Er bevorzugt ruhiges Wasser und kommt auch in schlammigen Seen zurecht. Sein Sauerstoffbedarf ist gering: Die Toleranzgrenze liegt bei etwa 3 bis 3,5 mg pro Liter, Jungfische vertrugen im Winter sogar 2,4 mg. Gegenüber Gewässerverschmutzung ist er relativ unempfindlich; gefährdet ist er lokal durch Flussregulierung, die flache Laichplätze zerstört.
Der Wels liebt Wärme. Sein physiologisches Optimum liegt bei 25 bis 27 °C, unter 10 °C verdaut er nicht mehr. In Flüssen mit Warmwassereinleitungen profitiert er. Tagsüber nutzt er die Uferzone intensiv und ruht in dichter Vegetation, in Binsen und zwischen Baumwurzeln. Dabei zeigt er eine starke Standorttreue. Einzelgänger ist er nicht zwingend: Im Rhône-System wurden Gruppen von bis zu 44 Welsen beobachtet.
- Uferzone mit Wurzeln und Pflanzen: Tagesruheplatz
- Buhnenfelder: im Sommer nachts auf Beutezug
- Tiefe Rinnen und Löcher: nach dem Laichen, Winterquartier
- Zuflüsse und Warmwassereinleitungen: in der warmen Jahreszeit
Schematische Darstellung, redaktionelle Einschätzung. Mehr dazu: Standplätze Wels.
Sinne
Der Wels sieht schlecht, ist aber mit anderen Sinnen hervorragend ausgestattet. Geschmacksorgane sitzen nicht nur im Maul, sondern auch auf Lippen, Barteln, Flossen und der Haut. Große Riechorgane machen den Geruchssinn zum wichtigsten Werkzeug bei der Nahrungssuche. Über den sogenannten Weberschen Apparat hört er besonders gut, und er nimmt elektrische Felder wahr. In völliger Dunkelheit folgt er den Wasserverwirbelungen und Duftspuren schwimmender Fische exakt. Dass er seine Barteln als Lockmittel einsetzt, wie manchmal zu lesen ist, ist in den Fachübersichten nicht belegt.
Nahrung
Der Wels ist ein opportunistischer Allesfresser. Seine Hauptbeute ist meist die häufigste Fischart passender Größe. Daneben frisst er Krebse, die in fast vier von fünf Nahrungsstudien auftauchen, außerdem Frösche, Insekten, junge Wasservögel und ausnahmsweise kleine Säugetiere. In Südfrankreich stranden einzelne Welse sogar gezielt, um Tauben am Ufer zu fangen. Wichtig für die Köderwahl: Die Beute wird zwar mit der Größe des Welses größer, doch Welse fressen relativ kleinere Fische, als es ihre Maulgröße erwarten ließe.
Laichzeit
Im Frühjahr wandern Welse in Mitteleuropa Ende März bis April bei 8 bis 10 °C zu den Laichplätzen und bilden dabei schon Paare. Gelaicht wird erst ab mindestens 18 bis 22 °C Wassertemperatur, in bewachsenen, sumpfigen Zonen von Seen und Auen, bevorzugt an Baumwurzeln. Im Süden des Verbreitungsgebiets laichen Welse von Mitte Mai bis Mitte Juni, im Norden im Juli und August; für die Donau-Auen wird der Juni genannt. Das Männchen legt in 40 bis 60 cm Wassertiefe ein Nest an, bewacht das Gelege auch tagsüber und befächelt es alle paar Minuten. Bei der Eizahl gehen die Angaben weit auseinander: Eine Literaturauswertung nennt 25.000 bis 33.000 Eier je Kilogramm Körpergewicht, der Nationalpark Donau-Auen über 1,2 Millionen Eier.
Das Angeljahr: wann sich Wels lohnt
Die Grafik zeigt unsere redaktionelle Einschätzung der Fangaussichten je Monat, ohne Berücksichtigung möglicher Schonzeiten. Regeln für dein Bundesland zeigt das Modul darunter.
| Zeile | Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Fangaussicht | Januar: kaum | Februar: kaum | März: kaum | April: mäßig | Mai: sehr gut | Juni: sehr gut | Juli: sehr gut | August: sehr gut | September: gut | Oktober: mäßig | November: kaum | Dezember: kaum |
| Laichzeit | Januar: keine Laichzeit | Februar: keine Laichzeit | März: keine Laichzeit | April: keine Laichzeit | Mai: Laichzeit | Juni: Laichzeit | Juli: Laichzeit | August: Laichzeit | September: keine Laichzeit | Oktober: keine Laichzeit | November: keine Laichzeit | Dezember: keine Laichzeit |
| Schonzeit BE | Januar: keine Schonzeit | Februar: keine Schonzeit | März: keine Schonzeit | April: keine Schonzeit | Mai: keine Schonzeit | Juni: keine Schonzeit | Juli: keine Schonzeit | August: keine Schonzeit | September: keine Schonzeit | Oktober: keine Schonzeit | November: keine Schonzeit | Dezember: keine Schonzeit |
Fangaussicht: ● mäßig · ●● gut · ●●● sehr gut · leer: kaum · L Laichzeit · S Schonzeit ganzer Monat · ½ teilweise
Fangaussicht: redaktionelle Einschätzung für Deutschland, ohne Schonzeiten. Laichzeit – Quellen: doi.org, fishbase.se, invasiber.org, donauauen.at. Schonzeit: Landesverordnung Berlin (geprüft).
Der Jahreslauf ist beim Wels klarer als bei jedem anderen Raubfisch. Von November bis März frisst er praktisch nicht und verbringt die Winterruhe in tiefen Löchern, Höhlen und Spalten im Flussgrund oder im See im unteren Drittel der Wassersäule. Nach dem Winter ist seine Nahrungsaufnahme am intensivsten. Nach dem Laichen zieht er in tieferes Wasser. Ab September lässt die Fresslust deutlich nach und endet unter 7 bis 12 °C. Nach unserer Einschätzung liegt die Hauptsaison deshalb zwischen Mai und August.
Bei der Temperatur ist Vorsicht mit Tabellenwerten geboten: FishBase nennt eine Spanne von 4 bis 20 °C, doch der Wels laicht erst ab 18 bis 22 °C und hat sein Optimum bei 25 bis 27 °C. Für Deutschland ist die FishBase-Spanne als Vorzugstemperatur irreführend.
Tageszeit
Allgemein gilt der Wels als nachtaktiv. Seine Nahrungsaufnahme beginnt meist etwa eine Stunde nach der Abenddämmerung und dauert bis kurz vor der Morgendämmerung. Ganz so einfach ist es aber nicht: In einem tschechischen Fluss waren Welse im Frühjahr und Winter wenig aktiv mit Spitzen am Tag, im Sommer rund um die Uhr unterwegs und im Herbst vor allem in der Dämmerung. Manche Tiere zeigen kaum ein Tag-Nacht-Muster, und bei trübem Wasser jagen Welse auch tagsüber.
Für die Praxis heißt das: Die Nacht ist die sicherste Zeit, im Sommer und bei trübem Wasser lohnt sich aber auch der Tag. Beschrieben ist, dass Welse gern an schwülen Abenden mit fallendem Luftdruck laichen – das betrifft die Fortpflanzung, nicht das Fressen. Für einen Wettereinfluss auf das Beißverhalten gibt es keine Fachquelle. Mehr dazu unter Wels-Beißzeiten.
Wo du Welse findest
Tagsüber findest du Welse an ihren Ruheplätzen in der Uferzone: unterspülte Ufer mit Wurzelwerk, umgestürzte Bäume, dichte Pflanzenbestände. Nachts ziehen sie dorthin, wo die Beutefische unterwegs sind. Im Fluss sind tiefe Rinnen und Kolke über weite Teile des Jahres gute Plätze, im Sommer nach Anglererfahrung auch Buhnenfelder. Im See bevorzugt der Wels krautige, nährstoffreiche Bereiche. In der Talsperre Římov nutzten Welse in der warmen Jahreszeit die obere Wasserschicht und den Zufluss, in der kalten die tiefen Bereiche nahe der Staumauer.
Wegen der starken Standorttreue lohnt es sich, einen gefundenen Platz immer wieder zu befischen. Ob und wo Welse in deinem Gewässer vorkommen, wissen Verein und Gewässerwart meist am besten. Eine Übersicht nach Gewässertyp und Jahreszeit findest du unter Wels-Standplätze.
Methoden und Köder im Überblick
Unterwasserpose mit Köderfisch
Die Standardmontage in Fluss und See: Das Blei liegt am Grund, eine Unterwasserpose hebt den toten Köderfisch ein Stück darüber, wo er sich bewegt und Geruch verteilt. Bewährt hat sich ein Fisch der Art, die im Gewässer häufig ist – das passt zur Biologie. Übertrieben große Köderfische sind selten nötig.
Grundmontage mit Wurmbündel oder Pellets
Große Tauwurmbündel und fischhaltige Pellets am Haar bietest du an ruhigen Stellen am Grund an. Beide geben viel Geruch ab, was dem wichtigsten Sinn des Welses entgegenkommt. Pellets fangen nach unserer Einschätzung vor allem im warmen Wasser.
Klopfen vom Boot
Beim Vertikalangeln hängt der Köder unter dem Boot, und der Angler schlägt mit dem Wallerholz ein tiefes, glucksendes Geräusch auf die Wasseroberfläche. Das empfindliche Gehör des Welses ist belegt – dass das Klopfen ihn anlockt, ist dagegen verbreitete Anglererfahrung; eine Fachquelle dazu haben wir nicht gefunden.
Große Kunstköder
Große Gummifische, Wobbler mit Rasseln und schwere Spinner führst du langsam dicht über Grund oder an Strukturen entlang. Druckwelle und Geräusch zählen hier mehr als die Farbe. Mehr zu Wurf und Führung steht in unserem Ratgeber zum Spinnfischen.
Die Köder-Matrix nach Jahreszeit steht unter Wels-Köder, die vier wichtigsten Rigs mit Zeichnung unter Wels-Montagen.
Gerät für den Einstieg
Beim Welsangeln entscheidet das schwächste Glied der Montage. Alle Teile müssen auf dieselbe hohe Belastung ausgelegt sein. Die Werte sind grobe Richtwerte nach unserer Einschätzung.
- Rute: kräftige Welsrute um 2,70 bis 3,30 m mit großem Rückgrat; für das Klopfen vom Boot gibt es kürzere Spezialruten.
- Rolle: große Stationär- oder Multirolle mit viel Schnurfassung und einer Bremse, die unter starkem Zug gleichmäßig Schnur freigibt.
- Schnur: geflochtene Hauptschnur mit sehr hoher Tragkraft; viele Welsangler fischen Schnüre im Bereich von etwa 40 bis 80 kg.
- Vorfach: abriebfestes, dickes Vorfachmaterial, das Steine, Holz und das raue Welsmaul aushält.
- Haken und Kleinteile: starke Wallerhaken, Wirbel mit hoher Tragkraft, Unterwasserposen, Laufbleie.
- Zubehör: Handschuh, große Abhakmatte, lange Zange, langes Maßband, Stirnlampe und auf dem Boot eine Rettungsweste.
Prüfe jeden Knoten vor dem Auswerfen mit kräftigem Zug und binde ihn nach jedem Drill neu.
Schonend behandeln, zurücksetzen oder verwerten
Lass den Wels im Drill müde schwimmen und halte ihn von Hindernissen fern. Viele Welsangler landen den Fisch mit dem sogenannten Wallergriff: Mit einem Handschuh greifen sie den Unterkiefer des erschöpften Tieres. Ein ausreichend großer Kescher ist die Alternative, wenn er zur Größe der Fische passt. Lege den Wels auf eine große, nasse Abhakmatte, löse den Haken zügig mit einer langen Zange und halte die Zeit an Land kurz. Fotos machst du dicht über der Matte.
Zum Zurücksetzen hältst du den Wels im Wasser, bis er sich selbst aus dem Griff löst. Nester und Laichplätze lässt du im Frühsommer in Ruhe, denn die Männchen bewachen das Gelege. Willst du den Fisch verwerten, betäube und töte ihn sofort nach den Vorgaben des Tierschutz- und Fischereirechts. Welsangeln findet oft nachts und vom Boot statt – angle dann möglichst nicht allein.
Regeln: Schonzeit und Mindestmaß
Ob für den Wels eine Schonzeit, ein Mindestmaß oder besondere Entnahmeregeln gelten, unterscheidet sich je Bundesland. Die geprüften Werte je Bundesland findest du unten. Maßgeblich sind außerdem die Gewässerordnung deiner Angelkarte und die Regeln zu Nachtangeln und Bootsnutzung. Alle Regeln im Überblick stehen unter Angelregeln.
Wels angeln: Köder, Montagen, Zeiten und Plätze
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Schonzeit und Mindestmaß Wels
| Bundesland | Schonzeit | Mindestmaß | Heute | Quelle und Stand |
|---|---|---|---|---|
| Berlin | keine | 75 cm | Erlaubt | Quelle · gültig ab 21.11.2025 geprüft 29.09.2026 Fehler melden |
| Mecklenburg-Vorpommern | 1. Mai – 30. Juni | 70 cm Binnengewässer: § 4 Nr. 15, § 5 Nr. 14 BiFVO M-V; in der KüFVO nicht geregelt. |
Erlaubt | Quelle · gültig ab 21.01.2022 geprüft 29.09.2026 Fehler melden |
| Niedersachsen | keine | 50 cm § 3 Abs. 1 BiFischO; keine Schonzeit. |
Erlaubt | Quelle · gültig ab 22.12.2005 geprüft 29.09.2026 Fehler melden |
| Schleswig-Holstein | keine | 70 cm Küstengewässer: Anlage 1 Nr. 23 KüFVO. In der BiFVO (Binnen) ohne Mindestmaß und Schonzeit aufgeführt. |
Erlaubt | Quelle · gültig ab 16.12.2025 geprüft 29.09.2026 Fehler melden |
| Thüringen | keine | 50 cm § 1 Abs. 1; Schonzeit 'keine' |
Erlaubt | Quelle · gültig ab 02.07.2024 geprüft 29.09.2026 Fehler melden |
Angaben ohne Gewähr. Maßgeblich ist immer der Text der verlinkten Verordnung bzw. Gewässerordnung. Vereinsregeln können strenger sein als die Landesregeln.
Häufige Fragen
Wann beißen Welse am besten?
In der warmen Jahreszeit und vor allem nachts, meist ab etwa einer Stunde nach der Abenddämmerung bis kurz vor der Morgendämmerung. Im Sommer und bei trübem Wasser sind auch Bisse am Tag möglich.
Welcher Köder ist für Wels am besten?
Bewährt ist der tote Köderfisch einer im Gewässer häufigen Art an der Unterwasserpose. Dazu kommen große Tauwurmbündel, Pellets und große Kunstköder mit viel Druckwelle.
Fressen Welse im Winter?
Kaum. Von November bis März frisst der Wels praktisch nicht, unter 10 °C findet keine Verdauung statt. Im Herbst endet die Nahrungsaufnahme unter 7 bis 12 °C.
Wie groß wird ein Wels?
Das größte belegte Exemplar maß 2,73 m und wog 130 kg. Angaben von 5 m und über 300 kg beruhen auf Fehlbestimmungen. Tiere über 2 m sind selten.
Wo stehen Welse tagsüber?
In der Uferzone, in dichter Vegetation, Binsen und zwischen Baumwurzeln. Welse sind sehr standorttreu und nutzen ihre Ruheplätze oft lange.
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